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Münchner Merkur, 26. August 2003 – Lächeln mit Papagena |
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Kein geschlossener Raum, sondern ein transparenter
Pavillon schmiegt sich in die Natur, trumpft nicht auf, verschwindet
unaufdringlich in ihr; auch wenn sich die Stahlstangen bis zum
Blätterdach der Buchen hinaufschwingen, Skulpturales und
Architektonisches verbindet Mario Merz wie immer mit der Mathematik.
Wie in Glas-Gondeln steigen Neonröhren-Zahlen in die Kuppel. Sie folgen
einem der ersten großen europäischen Ausflüge in die Wissenschaft, der
Fibonacci-Reihe. Der italienische Gelehrte (ca. 1180 – 1250)
entwickelte in seiner Zahlentheorie die Serie, bei der jedes Glied
gleich der Summe der beiden vorangegangenen ist (1, 1, 2, 3, 5 ...). Da
staunt so mancher Wanderer nicht nur über die herrliche Aussicht,
sondern er kommt auch schwer ins Grübeln.“
Simone Dattenberger
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