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Salzburger Volkszeitung, 21. August 2003 – Mario Merz im Wald

Mario Merz war bereits von der „Salzburg Foundation“ ausgewählt, da kam die Nachricht, dass der italienische Avantgarde-Altstar mit dem „Praemium imperiale“ des japanischen Kaiserhauses ausgezeichnet wird, was praktisch einem Nobelpreis für bildende Kunst gleichkommt. Nun hat also Salzburg nach dem Kunstwerk „a.e.i.o.u.“ von Anselm Kiefer im Furtwänglerpark ein neues Werk, das den Ausflugsverkehr von Kunstliebhabern ansteigen lassen könnte. Vor wenigen Tagen wurde der Iglu aus sieben Meter hohen gebogenen Stahlrohren und 21 Neon-Zahlen der Öffentlichkeit geschenkt. Es steht am Rande des geplanten Skulpturenparks neben dem Museum der Moderne auf dem Mönchsberg, fügt sich harmonisch in die Landschaft ein und ergänzt die Kuppeln der Barockstadt auf lichte Weise. Der Iglu in Kombination mit Zahlenspielen nach dem italienischen Renaissance-Mathematiker Fibonacci ist typisch für Mario Merz, der überdies einer der Pioniere der Arte povera war. Ermöglicht wurde die Aufstellung des Kunstwerkes durch eine private Initiative, dieser „Salzburg Foundation“ steht Vzbgm. Karl Gollegger als Präsident vor. Im Präsidium sitzen auch Eliette von Karajan und Wulf Matthias vom Hauptsponsor Credit Suisse. Insgesamt sollen in Salzburg durch dieses private Sponsoring im Laufe der nächsten Jahre zehn Kunstwerke aufgestellt werden.