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Als
die „Salzburg Foundation“ im vergangenen Jahr gegründet wurde, konnten
die Salzburger noch nicht wissen, was ihnen dieser Zusammenschluss von
Personen bringen wird, die das Weltkulturerbe fördern und das
kulturelle Geschehen an der Salzach vorantreiben wollen. Wer in diesen
Tagen den Furtwänglerpark aufsucht, kommt an einem der ersten
Ergebnisse des kulturellen Engagements nicht vorbei: Eine
großdimensionierte begehbare Plastik des Bildhauers Anselm Kiefer steht
dort unweit jener Stelle an der bereits 1994 der Italiener Mimo
Paladino eine scheibenförmige Bronzeplastik aufgestellt hatte.
Egal, ob Gesamtkunstwerk oder Minimuseum – der
Inhalt des Objekts A.E.I.O.U. regt an: Die glatten Außenflächen und
seine scharfen Kanten stehen in Kontrast zur barocken Kollegienkirche
und zur Universitätsbibliothek. Es ist ein beeindruckendes Zeugnis
dafür, dass zeitgenössische Bildende Kunst auch in der Stadt Salzburg
Platz finden kann. „Damit unabhängig von den Salzburger Festspielen die
Anziehungskraft der Mozartstadt unterstrichen werden kann, müssen eben
Spitzenleistungen erbracht werden. Mittelmaß allein wird dabei nicht
reichen,“ erläutert Raiffeisen-Generaldirektor Manfred Holztrattner,
einer der Repräsentanten der „Salzburg Foundation“, die Zielrichtung
der Förderorganisation, „Die Stiftung soll für Salzburg eine
international exklusive Position in der bildenden Kunst erarbeiten.“
Auch an die Errichtung eines öffentlichen Skulpturenparks ist gedacht.
Die Künstler sollen mit der Stadt und ihren Menschen in einen
fruchtbaren Dialog treten, von dem beide Seiten profitieren.
„Für Raiffeisen Salzburg ist es eine
Selbstverständlichkeit, die Schaffung eines gesellschaftlichen Rahmens
für kreative und engagierte Persönlichkeiten zu unterstützen, denen die
Erhaltung und die Weiterentwicklung des Stadtkunstwerks Salzburg auf
hohem Niveau Anliegen und Aufgabe ist,“ berichtet Holztrattner.
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