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Herz-Jesu Missionare, Salzburg
(Christoph Weninger, Daniel Pichler, Maximilian Wunder)
for the work “Verkehrte Welt”
Die Schüler über ihr Werk:
"Unser Werk besteht aus einem Relief mit einem
Steinhäuschen in der Mitte. Die schönere Landschaft im äußeren Bereich
des Reliefs geht zur Mitte hin in eine dunklere schwarze Landschaft
über, aus der ein blutroter Bach entspringt. Dieses Relief ist eine
neue Interpretation des Gedichtes von Ingeborg Bachmann das sich auch
Anselm Kiefer zur Vorlage gemacht hat.
Wach im Zigeunerlager
und wach im Wüstenzelt,
es rinnt uns der Sand aus den Haaren,
dein und mein Alter
und das Alter der Welt misst man nicht nach Jahren.
Es soll die Vergänglichkeit durch den Blutbach, der
im Guten entsteht zum Ausdruck gebracht werden. Durch das unzerstörte
Originalkunstwerk von Anselm Kiefer soll die Unzerstörbarkeit von Kunst
verdeutlicht werden. Wir haben sein Kunstwerk aus dem Häuschen
herauswachsen lassen und die Dimensionen ertauscht. Wir spielen das
Spiel „Verkehrte Welt“."
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