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Projekt 2008

Information für die Presse
28. Mai 2008

JUGEND INTERPRETIERT KUNST
Jugend-Kunst-Preis der Salzburg Foundation


Bekanntgabe der Gewinner 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits zum vierten Mal haben sich die Schulen aus dem Land Salzburg wieder engagiert am Projekt "Jugend interpretiert Kunst" beteiligt. Mit ihren qualitätvollen Arbeiten haben es die Teilnehmer der Jury nicht leicht gemacht. Dieser gehören in diesem Jahr Dr. Ulrike Godler (PR Management Universität Mozarteum), Prof. Mag. Peter Körner (Fachinspektor für Bildnerische Erziehung im Bundesland Salzburg), Johann Padutsch (Stadtrat für Stadtentwicklung), Dr. h.c. Walter Smerling (Künstlerischer Leiter Salzburg Foundation) und Dr. Werner Thuswaldner (Kulturpublizist) an.

Ihre Entscheidung zur Vergabe der ersten drei Plätze begründet die Jury wie folgt:

Der 1. Preis in Höhe von 2.500,- EUR geht an das Ausbildungszentrum St. Josef.
Die Schüler haben in einer gelungenen Teamarbeit ein Triptychon gestaltet, das durch Komplexität, Witz und eine inszenatorisch ausgewogenen Darstellung besticht. Die Arbeit reflektiert inhaltlich vier der Werke des Kunstprojektes Salzburg (von Stephan Balkenhol, Marina Abramovic, James Turrell und Mario Merz). Darüberhinaus setzt sie sich auf unterschiedlichen Ebenen mit der Situation der Kulturszene Salzburgs auseinander. Die soziokulturellen Verhältnisse werden subtil und spannend ausgeleuchtet.

Den 2. Preis in Höhe von 1.500,- EUR erhält das Werkschulheim Felbertal für die Arbeit "Hinter den Kulissen“. Die Schülerinnen und Schüler haben Stephan Balkenhols Werke "Sphaera" und "Frau im Fels" intelligent aufgegriffen und bei der Umsetzung ihrer Gedanken eine ganz eigene Sprache gefunden, die sie in hohem Maß professionell umgesetzt haben. Die Arbeit erzählt von der ambivalenten Situation zwischen Mann und Frau, von Kunst und Leben. Auch das Thema des Schenkens wird auf ironische Weise problematisiert.


Der 3. Preis in Höhe von 1.000,- EUR geht an das Musik- und Sport Realgymnasium Salzburg für die Arbeit "Perspektiven-Blickwinkel". Die Jury war beeindruckt vom konstruktiven Dialog, den die Schüler in ihrem Gemälde zwischen der zeitgenössischen Kunst und der historischen Salzburger Altstadt herstellen. Die kunsthistorischen Verweise und Akzente in der Darstellung der Architektur einerseits und die Positionierung der Zeichen moderner Kunst andererseits sind ausdrücklich gelungen. Die Thematik "Kunstprojekt Salzburg" ist überzeugend aufgegriffen und malerisch eindrucksvoll umgesetzt worden.

Bis zum 30. Mai werden im Rupertinum alle Arbeiten der teilnehmenden 14 Schulen gezeigt. Neben dieser öffentlichen Präsentation ihrer Werke ist der wohl wichtigste Gewinn für die Schulen sicherlich die Erfahrung einer über die Unterrichtsgrenzen hinausgehenden, intensiven Auseinandersetzung mit Kunst im öffentlichen Raum und einer außergewöhnlichen Teamarbeit.

All dies ist nur möglich durch die freundliche Unterstützung unserer Sponsoren und Partner. Unser herzlicher Dank gilt dem Hauptsponsor des Projekts, der mobilkom austria, sowie der Credit Suisse und der Familie Mellinghoff. Die Organisation des Projekts liegt in den Händen der Salzburg Foundation in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und dem Landesschulrat für Salzburg.

 
Hauptsponsor des Projektes "Jugend interpretiert Kunst 2008" ist mobilkom austria
Hauptsponsor des Projektes "Jugend interpretiert Kunst 2008" ist Mobilkom austria
 
1. Preis 2008, Ausbildungszentrum St. Josef
1. Preis 2008, Ausbildungszentrum St. Josef
1. Preis 2008  St. Josef mit Dr. Haslauer
1. Preis 2008 St. Josef mit Dr. Haslauer
2. Preis 2008, Werkschulheim Felbertal
2. Preis 2008, Werkschulheim Felbertal
3. Preis, Musik und Sport Realgymnasium
3. Preis, Musik und Sport Realgymnasium
Ausstellung 08
Ausstellung 08
FI Prof. Peter Körner mit Walter Smerling
FI Prof. Peter Körner mit Walter Smerling
Schüler in der Ausstellung
Schüler in der Ausstellung
SchülerInnen, Eröffnung im Rupertinum
SchülerInnen, Eröffnung im Rupertinum
Smerling im Interview mit dem ORF
Smerling im Interview mit dem ORF